Content Services Limited (opendownload.de) kassiert Gegenschlag

Die Betreiberin der Abofalle opendownload.de, die von Alexander Varin vertretene Content Service Limited, Mundenheimer Str. 70 in 68219 Mannheim, musste nun vor dem Amtsgericht Mannheim eine weitere Niederlage auf ganzer Linie einstecken.

Ein Internetnutzer aus Issum war über einen AdWords Link auf eine Seite gelotst worden, die nach Behauptung der Content Services Limited zum Portal opendownload.de gehörte. Dort hatte er seine Daten eingegeben und – von Kostenhinweis bzw. Widerrufsrechtsverzicht war nichts zu sehen – hatte sich nach Erhalt der Daten per E-Mail auch eingeloggt. Kurze Zeit später erhielt er eine Rechnung, wonach er für einen 12-Monatszugang für www.opendwonload.de EUR 96,00 zahlen solle. Die Kanzlei Richter Berlin hatte den Internetnutzer vertreten und die Forderung zurückgewiesen und die Content Services Limited zugleich unter Fristsetzung zur Aufgabe der Berühmung hinsichtlich der Zahlungsforderung aufgefordert. Dennoch hatte die Content Services Limited die Forderungssache an den für derartige Inkassodienste einschlägig bekannten Rechtsanwalt Olaf Tank aus Osnabrück abgegeben. Nachdem dieser dann erneut mit einer Zahlungsforderung direkt an den Internetnutzer herantrat, erhob dieser vertreten durch die Kanzlei Richter Berlin sofort Klage auf negative Feststellung, d. h. auf Feststellung des Nichtbestehens der Zahlungsforderung.

Für die Content Services Limited meldete sich dann der ebenfalls einschlägig bekannte Münchner Rechtsanwalt Bernhard Syndikus mit einer Verteidigungsanzeige und einem immerhin 15 Seiten umfassenden Klageerwiderungsschriftsatz. Hierin wurde umfassend vorgetragen, wie “der Internetnutzer” so auf das Portal opendownload.de komme und wie dieses und dessen Anmeldeseite beschaffen sei.

quelle : kanzlei-richter.com, Hier klicken um den vollen Artikel zu lesen.

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Provider dementieren Gerüchte über bereits aktive Web-Sperren

Arcor/Vodafone und die Deutsche Telekom haben eine Meldung aus dem Umkreis des Chaos Computer Clubs (CCC) entschieden von sich gewiesen, dass die umkämpften Blockaden kinderpornographischer Seiten in ihren Netzen schon in Kraft seien. “Das ist Nonsens”, betonte ein Sprecher von Arcor/Vodafone gegenüber heise online. “Wir haben das System bisher nicht installiert und es gibt keine Sperrungen.”

Quelle: Heise.de, Hier klicken um den vollen Artikel zu lesen.

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Das Schwarze Schaf im Juli 2009

OpSec Security GmbH Vergibt das Schwarze Schaf im Juli an die Firma Funmobile 8383 Copyright Management aus Hong Kong .

Die Masche des Schwarzen Schafes: Durch eine Benachrichtigung auf Facebook über einen IQ-Test, den angeblich auch schon Freunde gemacht haben, wurden Verbraucher – wie OpSec in diesem Monat von Usern gemeldet wurde – von der Firma Funmobile 8383 Copyright Management, die ihren Sitz in Hongkong hat, auf die Seite gelockt. Der Test besteht aus nur wenigen Fragen, wie z. B. „Wer war der erste Mann auf dem Mond?“. Um das Testergebnis zu erhalten, muss man sein Geschlecht, seine Mobilfunknummer und den Namen seines Mobilfunkanbieters angeben.

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Die böse Überraschung folgte jedoch erst mit Erhalt der Mobilfunkrechnung. Wöchentlich wurden den Nutzern teure SMS von der Firma Funmobile 8383 Copyright Management berechnet. Dass der Test jedoch kostenpflichtig ist bzw. man dafür ein Abo abschließen muss, war für die Nutzer vorher nicht auf Anhieb ersichtlich, da die Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf der Internetseite erst beim Scrollen zu finden sind. Zudem sind sie in einen sehr klein gedruckten Fließtext eingefügt, der blass und damit sehr unauffällig ist.

quelle : das-schwarze-schaf.com, Hier klicken um den vollen Artikel zu lesen.

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