Premium Content GmbH: Von wegen gerichtliches Mahnverfahren

Die Content GmbH will mit ihrer Seite nochmal Kasse machen. Die Firma verschickt jetzt Drohbriefe mit der Überschrift “Gerichtliches Mahnverfahren”. Betroffene können trotzdem gelassen bleiben.

Die Betreiber von my-downloads.de haben die nächste Stufe des Inkasso-Stalkings gestartet. Internetnutzer, die auf der Seite my-downloads.de im Glauben an ihre Daten angegeben haben, erhalten von der Briefe mit dem Titel “Gerichtliches Mahnverfahren”.

Auf vier Seiten werfen die Absender in ihren Briefen mit Paragrafen um sich, zitieren ihnen genehme Gerichtsurteile, drohen – zumindest indirekt – mit einem negativen -Eintrag und geben auch sonst ziemlich viel heiße Luft von sich.

So behauptet die Premium Content GmbH doch allen Ernstes, man habe “zum Zwecke der Nachweisbarkeit Ihrer Anmeldung” eine IP-Adresse gespeichert. Dabei sollte mittlerweile wirklich jeder das Märchen von der IP-Adresse kennen – und wissen, dass IP-Adressen eben nicht dazu taugen, einen Vertragsschluss zu beweisen.

quelle und vollstaendiger Bericht : .de

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Ein Gedanke zu „Premium Content GmbH: Von wegen gerichtliches Mahnverfahren“

  1. Wir erhielten im April 2010 ein Schreiben der Firma Content 4You. Darin begrüßte man uns als neuen Abokunden und der Rechnung über die berüchtigten 92 Euro und der unverholten Drohung, wenn nicht gezahlt wird, entstehen unermeßliche Kosten. Witzig war bei der Angelegenheit, dass meine Frau angesprochen wurde und dass in unserer Adresse der Zusatz -Schweiz-unter dem Ortsnamen stand. Meine Frau kann aber überhaupt nicht mit dem Computer umgehen, geschweige denn Verträge abschließen. – Es kamen nachfolgend nun ständig Briefe mit Mahnungen und Androhungen und “letzter Zahlungstermin”, bis sich dann ein Incassounternehmen vom Ku.-damm, Berlin, meldete und die Angelegenheit nun “übernahm”. Und nun ist seit 3 Monaten keine Reaktion seitens dieser Firma mehr festzustellen.
    Hinweis an alle: nie auf diese Briefe und Zahlungsaufforderungen reagieren! Sonst bestätigen sie, dass sie tatsächlich existieren. Bis dahin haben sie offensichtlich unsichere Quellen. Also- auch nicht protestieren oder mit Anwalt drohen, oder ähnlichem, sondern einfach in einem Schuhkarton aufbewahren. Nur, wenn ein echter gerichtlicher Mahnbescheid kommt (ich weiß nicht, ob es schon solche Fälle gab) auf dem Formular widersprechen. Hinweis: Es gibt nicht einen einzigen Fall, wo eine Klage dieser Schwindelfirmen von einem Gericht angenommen wurde oder positiv für diese Firma ausging.
    Keine Angst haben- Abofirmen haben keinen Chance, da ein Vertrag immer eine beiderseitige Willensbekundung ist. Und das liegt nie vor!

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