Mängel in der Wohnung:BGH urteilt vermieterfreundlich

Solange der nichts von einem Mangel weiß, kann man nicht einfach die Miete kürzen. Das hat jetzt der entschieden. Wer ohne Vorankündigung die stoppt, riskiert den Rauswurf.

Wenn wegen eines Mangels in der Wohnung die Miete kürzen wollen, müssen sie diesen Mangel vorher dem Vermieter . Wer einfach kürzt, ohne den Vermieter vorher zu informieren, kann gekündigt werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. (Az: VIII ZR 330/09)

Im Streitfall war eine Wohnung in Berlin an den Fenstern in Flur und Küche und sogar an der Decke im Schlafzimmer großflächig mit befallen. Die Mieter zahlten daher vier Monate lang gar keine oder nur einen Teil der Miete, ohne allerdings den Vermieter über den zu informieren. Der reagierte auf die Mietrückstände mit einer Kündigung des Mietvertrags.

Quelle : n-tv.de

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5 Gedanken zu „Mängel in der Wohnung:BGH urteilt vermieterfreundlich“

  1. Pingback: Mängel in der Wohnung:BGH urteilt vermieterfreundlich | MG Blog
  2. Ich finde das Urteil gerecht. Man würde sich doch auch als Mieter wundern, wenn auf einmal ohne Ankündigung die Miete erhöht wird.

  3. Mal im Ernst: Wen wundert denn dieses Urteil? Das wäre ja wie wenn der Chef wortlos kein Gehalt mehr zahlt, weil er mit der Arbeit unzufrieden ist.

  4. ‘Vermieterfreundlich’ klingt immer so, als hätte man dem Vermieter hier mal etwas besonders Gutes zukommen lassen wollen. In meinen Augen ist eine solche Entscheidung die einzig logische und es ist schon überraschend, daß man so etwas wirklich noch ausklagen muß. :wallbash:

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