Die Polizei versetzte dem Film-Streaming-Portal Kino.to Mitte 2011 den Todesstoss. Doch der Nachfolger Movie2k.to ist heute beliebter, als es Kino.to je war.
Quelle und vollständiger Bericht: 20min.ch
Dazu interessant und lesenswert:
Der BKA-Trojaner, nach der bevorzugten Bezahlmethode auch als Ukash- oder Paysafe-Trojaner bekannt, ist bei weitem nicht nur in Deutschland aktiv. In den USA gibt er sich als FBI-Blockade aus, in Portugal als Rechner-Sperrung durch die Polícia de Segurança Pública Portuguesa – die Website botnets.fr protokolliert einige Spielarten unter dem Namen “Reveton” in einer Galerie. In den USA nimmt die Verbreitung derzeit so zu, dass das FBI auf seiner Website ausführlich vor dem Schädling warnt.
Quelle: Heise.de /Zum vollstaendigen Artikel
Das BSI warnt vor einer neuen Variante des BKA-Trojaners, die dem Besitzer nach dem Sperren des Rechners zur Einschüchterung das Livebild seiner Webcam anzeigt, sofern eine solche installiert ist. Wie die bereit bekannten Varianten behauptet die Malware, dass etwa die GVU oder das BSI zum Beispiel Raubkopien oder Kinderpornografie auf dem System gefunden haben. Gegen die Zahlung von 100 Euro in Form einer Ukash-Karte könne man sich freikaufen und einer Strafverfolgung entgehen – Geld, das geradewegs in die Hände der Betrüger fließt.
Quelle: heise.de /Zum Artikel
Trau keiner Statistik, auch wenn sie nicht gefälscht ist: Zur Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik 2011 war die Freude groß; die Zahl der Internet-Straftaten sei rückläufig, verkündete Bundesinnenminister Friedrich (CSU), der die “positive Gesamttendenz” betonte. Ob diese Statistik überhaupt ein aussagefähiges Bild vom Cybercrime in Deutschland zeichnet, ist allerdings fraglich. Denn beispielsweise die Ransomware, die als BKA-, GVU- oder Bundespolizei-Trojaner Computernutzer schädigte, zählt als Auslandsstraftat – und taucht dementsprechend nicht in der Statistik auf.
Quelle: Heise.de / zum Artikel
Den Nachfolger von RA Olaf Tank, RA Nikolai Fedor Zutz, hat es nach Darmstadt gezogen - das passt ja wunderbar. Allerdings hat er sein Aninos Anwaltsinkasso in Osnabrück gelassen und versendet nun, laut Angaben der Polizei Osnabrück, Zahlungsaufforderungen für top-of-software.de, softwaresammler.de und opendownload.de (Tropmi Payment, Antassia, Content Services) im Namen der neuen KFZ – Kanzlei für Forderungsmanagement.
Damit ist eigentlich all das eingetroffen, was ich in einer Publikation aus August 2011 zu Herrn Zutz schrieb und auch beim obligatorischen “dumm stellen” wenn die Akte kommt, zeigt sich schon (nach nicht einmal einem Jahr der aktiven gewerbsmäßigen Abzock-Beihilfe) gehörige Professionalität - die Frage nach dem “Pakt mit dem Teufel“ ist ja schon länger geklärt.
Da die Abofallen der Gebrüder Schmidtlein (für welche Herr Zutz hier fordert) ja überwiegend auf Kino.to verbreitet wurden, muss man sich die Frage stellen, ob die GVU nicht noch Spaß an Herrn Zutz hätte. Die ersten “Vermarkter“ wurden ja schon verhaftet und folglich fehlen die Profiteure, denen Kino.to auch die min. 6,6 Mio. Euro an Einnahmen zu verdanken hat…
Quelle: Abzocknews.de /Zum Artikel
Nach kino.to ist nun auch die Seite iload.to offline. Die genauen Gründe waren bisher unklar, da sie Seite in der Vergangenheit mehrfach für einen kurzen Zeitraum down war. Nun könnte es der Seite allerdings wie kino.to ergangen sein.
Quelle: zeitgeistmagazin.com / Zum Artikel
Die Antivirenexperten von Trend Micro haben einen Lösegeld-Trojaner entdeckt, der den Boot-Vorgang blockiert. Anders als der in Deutschland weit verbreitete BKA-Trojaner nistet er sich dazu im Master Boot Record (MBR) ein. Anschließend führt der Schädling einen Neustart durch und fordert den Nutzer auf, ein Lösegeld in Höhe von 920 Hrywnja (ukrainische Währung, umgerechnet rund 90 Euro) über den Zahlungsdienstleister QIWI an die Erpresser zu zahlen.
Quelle: heise.de
Am 11. April 2012 hat das Landgericht Dresden den technischen Leiter des illegalen Portal-Filehoster-Systems kino.to wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzungen zu 3 Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt. Der Angeklagte Bastian P. habe vorsätzlich und in sehr großem Umfang das Urheberrecht und die Rechteinhaber nachhaltig verletzt.
Quelle: gvu.de / Zum Artikel
http://www.abzocknews.de/2012/04/12/technischer-leiter-von-kino-to-zu-3-jahren-10-monaten-haft-verurteilt/
Mit einer weiteren Internet-Abzocke im so genannten Paysafecard-Verfahren hat es die Polizei Nabburg seit geraumer Zeit wieder zu tun. In den vorliegenden Fällen erscheint nach Hochfahren des Computers ein Pop-up-Fenster, das angeblich vom Bundesamt für Sicherheit der Informationstechnik stammt und die Überschrift GVU hat. Das Fenster kann nicht entfernt werden.
Quelle: mittelbayerische.de /Zum Artikel
Betreiber von illegalen Film-Download-Seiten verdienen Millionen. Das Geld kommt auf Umwegen von seriösen Unternehmen wie Microsoft, Ebay oder Flensburger. Die werben auf den umstrittenen Seiten – und wissen nicht einmal davon. Eine Spurensuche in den dunkleren Ecken des Netzes.
Quelle: Spiegel.de / Zum Artikel
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